Aktuelle Artikel aus meiner Schreibstube

Wir können Krise. Wege aus der Bedrängnis

Als hätte jemand den globalen Ameisenhaufen Erde unter Wasser gesetzt: Alles schwimmt. Orientierung ist schwer, untergehen in der Verunsicherung ist leicht. Aber wir können Krise. Wir werden erst klarer sehen, wenn das Wasser versickert ist. Das kann noch dauern. Inzwischen müssen wir trockene Plätze aufsuchen, bisweilen schwimmen und zusammenhelfen.

Ich beobachte mit Sorge, wie schnell wir gerade in Schubladen landen und wie schwer es geworden ist, verschiedene Meinungen zu respektieren und gemeinsam Wege aus der Krise zu suchen. Ein vorläufige ganz persönliche Spurensuche. Ich empfehle auch Beiträge von Kolleg*innen auf www.ethik-heute.org

Krise und irgendwie weiter? Erfahrungsbericht aus dem inneren home office.

Bei einem online Achtsamkeitstraining ging es um den Umgang mit Stress und Emotionen. Plötzlich fand ich mich zuhause als teilnehmender Seminarleiter wieder: Innerhalb von 3 Tagen leerte ich eine Flasche Sirup über unseren Ausziehtisch und putzte mich durch alle Ritzen des Steck-Mechanismus, und dann verteilte ich ein Glas Marmelade in der Küche. Die Krise im Außen hatte sich schon vorher in mein Inneres gearbeitet, aber erst jetzt kam es raus: Gereiztheit, Einrasten, Ausrasten - und dann doch eine kleine Lücke, ein Moment, eine Chance zur Verwandlung ...

Stern und Goldjunge. Zwischen Betlehem und Buenos Aires

In Argentinien ging in den 1970-80er Jahren ein Stern auf, den man Goldjunge nannte, pibe de oro: Diego Armando Maradona. Maradona? War das nicht ein Fußballer? Was willst du denn mit Fußball?

Maradona starb im Oktober 2020, sein Stern strahlt weiter in der Dunkelheit. Er war Genie und Gauner, Lichtgestalt und Skandalfigur. Aber er hatte einen Traum, sein Fußball war eine Liebeserlärung an das Leben und damit hat er auch uns was zu sagen.

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