Über mich

Welche Geschichte?

An dieser Stelle möchten Sie sich ein Bild von mir machen. Welche Geschichte soll ich über mich erzählen?

Welche darf es heute sein?
Was ist wichtig? Wer bin ich? Wer waren meine Lehrer? Wie war mein Werdegang? Was habe ich von wem gelernt? Und was habe ich Ihnen überhaupt zu bieten? Wie wurde ich, was ich heute bin? Und wie möchte ich von den Menschen gesehen werden? Alles Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind. Antworten, die sich immer wieder ändern. Und Geschichten, mit denen wir uns besser nie ganz identifizieren... Hier eine kurze Geschichte:


Geboren und aufgewachsen in Bayern bin ich 1990 meiner Liebe gefolgt und habe in Tirol meine Wahlheimat gefunden. Ausgehend von einer nachhaltigen spirituellen Erfahrung in den USA und einem längeren Aufenthalt in Argentinien folgten zehn Jahre Praxis in der kirchlichen Gemeindearbeit und mein Theologiestudium in Innsbruck. Wie aus heiterem Himmel folgten zwanzig Jahre mit Kindern – Lehrjahre, Lichtblicke, Unwetter, Stürme und hinter allem der weite blaue Himmel. In diesen Jahren lernte ich auch die moderne Achtsamkeitspraxis kennen und verknüpfte sie mit dem Herzensgebet aus der christlich-mystischen Tradition.


Heute verstehe ich meine Arbeit als Begleitung und Einführung in eine zeitgemäße Spiritualität. Mehr dazu auf meiner Seite Achtsamkeit & Spiritualität. Aber auch die Pädagogik und meine Erfahrungen mit Kindern bleiben eine Schatztruhe, aus der ich gerne mit Eltern und Pädagog*innen teile, was mir geschenkt wurde. Mehr dazu unter Achtsamkeit & Pädagogik. Schließlich bleibt das Wort und das Schreiben eine Leidenschaft. Früchte davon sind auf der Seite Ressourcen zu finden.

Mein Weg durch die enge Pforte

Von Worten, Kindern und spiritueller Leidenschaft

Wort und Schrift waren für mich Heimat als junger Erwachsener. Die Heilige Schrift der christlich-jüdischen Tradition wurde mein tägliches Brot. Längere Aufenthalte in den USA und in Argentinien zeigten mir eine Welt voller Widersprüche, Arm und Reich, und die verschiedenen Gesichter gesellschaftlicher Wirklichkeit und spiritueller Sehnsucht. Zehn Jahre Leben und spirituelle Praxis in einer kirchlichen Gemeinde und die Theologie intensivierten meine Leidenschaft für die Botschaft Jesu, für eine zeitgemäße Spiritualität und meinen Beitrag für eine menschlichere Gesellschaft. Doch dann stieß ich zufällig auf eine Stelle in der Schrift, wo Jesus ein Kind in seine Arme schließt und damit seinen konkurrierenden Schülern ihre Meister vorstellt. Von ihnen sollten lernen, die seiner Botschaft folgen wollten.

Gerade selbst Vater geworden berührten mich diesen Worte nachhaltig. Aber wer hätte gedacht, dass ich zwanzig Jahre lang intensiv mit Kindern arbeite und leben, und mich bisweilen unter Kindern wiederfinden würde?


Ich sollte also dieser Geste und diesen Worten folgen, mich beruflich völlig verändern und meine Pädagogik und meine Spiritualität 20 Jahre lang auf neue Weise bei den Kindern studieren. Meine tägliche Arbeit mit Kindern und mein Alltag als Vater von drei Kindern bot mir unzählige Gelegenheiten, in die Tiefe zu gehen, dem Leben nahe zu kommen und mit Kindern mitten im Alltag die schmalen Wege zu gehen, die unsere Gesellschaft aus den immer gleichen Krisen führen und selbst im klitzekleinen Umfeld die Veränderung zu werden, die wir uns für die Welt wünschen.


Meine spirituelle Leidenschaft hatte sich damit nicht erledigt, sondern verwandelt. Dem kirchlichen Binnenraum langsam entfremdet lernte ich mit der Pädagogik die moderne Achtsamkeitspraxis kennen und entdeckte in ihr die Kraft der Gegenwart und fand die Sehnsucht nach Stille und dem großen Ganzen wieder, der ich schon im christlich-mystischen Herzensgebet gefolgt war.


Achtsamkeit, Pädagogik und Spiritualität treffen sich für mich in der Kunst,
* vom Kampf zum Spiel finden und von der Angst zur Liebe;

* dem Leben nahe zu kommen und
* Frieden zu schließen und Freundschaft, mit dem, was ist.

Unser Alltag – ob mit Kindern oder ohne – bietet uns unzählige Gelegenheiten, die Kunst zu lernen, durch die enge Pforte des Jetzt zu treten, uns ganz einzulassen und zum Leben im gegenwärtigen Moment zu erwachen.

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